• Seelische Gesundheit im Leid - "Unleugbar"

    Seelische Gesundheit im Leid -

    unleugbar3d1Dieses Buch ist für jeden, der großen Schmerz kennen gelernt hat, sei es durch Verlust, Kampf, Leid oder weil er am absoluten Tiefpunkt angekommen ist, ganz gleich ob Sie Jude, Christ, Moslem, Hindu, Buddhist oder Anhänger einer anderen Religion sind, ob Sie Gott bekennen oder nicht. Diese Geschichte handelt vom Menschsein, von der zerbrechlichen Schönheit des Lebens, von Verlust und Liebe. Wir gehen alle verschiedene Wege, unsere Reise unterscheidet sich von der unserer Mitmenschen. Doch unser Gottesbild bestimmt unser Weltbild und wie wir auf dieser Welt leben.
    Wir haben alle Vorstellungen und Fragen über Gottes Charakter und den Sinn des Lebens. Diese Bilder können aus Büchern, Geschichten, der Familie oder von Predigern herrühren, vielleicht stammen sie sogar aus Träumen oder Hoffnungen. Doch wir alle haben solche Bilder. Einige dieser Vorstellungen sind positiv, andere ambivalent, wieder andere sogar radikal und reaktionär gegenüber den Bildern anderer Völker und Religionen. Lassen Sie es zu, dass sich Ihr Gottesbild auf den Seiten dieses Buches erweitert, wenn Sie Gott erkennen, dessen Treue wahrlich unleugbar ist.

     

     

Freitag, 05 Mai 2017 – 13:06 Uhr

VERTRAUEN - die andere Dimension

VERTRAUEN - die andere Dimension

Ohne Vertrauen kann keiner wirklich leben! Doch - wem kann ich vertrauen?

Vertrauen in die Begegnung mit dem, der heilen kann

„Könnte ich nur sein Gewand berühren, so würde ich gesund.“ …(Matthäus 9,21) Es war eine arme Frau, die diese Worte aussprach — eine Frau, die zwölf Jahre lang an einer Krankheit litt, die ihr das Leben zur Last machte. Ihren ganzen Besitz hatte sie inzwischen für Ärzte und Arzneien verbraucht — nur, um schließlich zu erfahren, dass sie unheilbar sei. Als sie aber von dem Großen Arzt hörte, erwachte die Hoffnung wieder. Sie dachte: „Wenn ich ihm nur nahe genug kommen könnte, um mit ihm zu sprechen, dann würde ich vielleicht geheilt werden.“
Jesus war auf dem Weg zum Haus des Jairus, des jüdischen Rabbi, der ihn angefleht hatte, seine Tochter gesund zu machen. „Meine Tochter liegt in den letzten Zügen; komm doch und lege deine Hände auf sie, damit sie gesund werde und lebe.“… (Markus 5,23) Diese inständige Bitte hatte das empfindsame, mitfühlende Herz Jesu berührt, und so brach er mit dem Rabbi sofort zu dessen Haus auf.

Die Chance

Aber sie kamen nur langsam voran, denn die Menge bedrängte Jesus von allen Seiten. Auf diesem mühsamen Weg durch das Gedränge kam der Heiland in die Nähe des Platzes, wo die krankheitsgeplagte Frau stand. Immer wieder hatte sie vergeblich versucht, in seine Nähe zu kommen. Jetzt aber erkannte sie ihre Chance.
Sie sah kaum eine Möglichkeit, ihn anzusprechen; sie wollte sein langsames Vorwärtskommen auch nicht noch zusätzlich behindern. Aber sie hatte gehört, dass schon die Berührung seines Gewandes heilsam sei; und voller Angst, ihre einzige Chance auf Heilung zu verpassen, drängte sie sich vorwärts und sagte dabei zu sich selbst: „Könnte ich nur sein Gewand berühren, so würde ich gesund.“

Er schenkt wahre Heilung – aus liebevoller Zuwendung

Christus kannte jeden ihrer Gedanken — und so bahnte er sich einen Weg dorthin, wo sie stand. Er erkannte ihre große Not und wollte ihren Glauben stärken.
Als er nun nahe an ihr vorüberging, reckte sie sich nach vorn und schaffte es gerade, den Saum seines Gewandes zu berühren. Und genau in diesem Moment wusste sie, dass sie geheilt war. In dieser einen Berührung kam der ganze Glaube ihres Lebens zum Tragen, und auf der Stelle verschwanden Schmerzen und Schwäche. Unvermittelt spürte sie eine Erregung wie von einem elektrischen Strom, die durch jede Faser ihres Wesens floss. Ein Empfinden vollkommenen Gesundseins überkam sie; „sie spürte es am Leibe, dass sie von ihrer Plage geheilt war“. (Markus 5,29)
Jetzt brannte die Frau darauf, dem mächtigen Arzt ihre Dankbarkeit zu bekunden — hatte er doch mit einer Berührung mehr zuwege gebracht als all die anderen Ärzte in zwölf langen Jahren. Aber dann wagte sie es doch nicht. Mit dankbarem Herzen versuchte sie, sich still und unauffällig aus der Menschenmenge zurückzuziehen. Da blieb Jesus plötzlich stehen, sah sich um und fragte: „Wer hat mich angerührt?“

„Wer vertraut mir?“

Erstaunt schauten ihn die Jünger an und entgegneten: „Du siehst, dass dich die Menge umdrängt, und fragst: Wer hat mich berührt?“ (Markus 5,31) „Es hat mich jemand berührt“, beharrte Jesus, „denn ich habe gespürt, dass eine Kraft von mir ausgegangen ist.“ (Lukas 8,46)  Er konnte die Berührung im Glauben durchaus von den zufälligen Berührungen der achtlosen Menge unterscheiden: Jemand hatte ihn mit einer tiefen Absicht angerührt und darauf Antwort erhalten.

Hoffnung für uns: Jesus Christus will, dass wir leben

Christus stellte diese Frage aber nicht, um für sich eine Antwort zu bekommen. Vielmehr nutzte er dies Ereignis als Lehre für das Volk, für seine Jünger und für die geheilte Frau. Er wollte die Leidtragenden mit Hoffnung erfüllen, wollte zeigen, dass es der Glaube war, der zur Heilung führte. Das Vertrauen der Frau durfte nicht unbeachtet bleiben. Anhand ihres dankbaren Bekenntnisses sollte Gott verherrlicht werden. Christus wollte ihr seine Zustimmung zu ihrer Glaubenstat bewusst machen. Sie sollte nicht mit halbem Segen weggehen. Jesus wollte sie nicht im unklaren lassen darüber, dass er ihr Leiden kannte, auch nicht über seine mitfühlende Liebe und die Anerkennung für den Glauben an seine Macht, ausnahmslos alle zu retten, die zu ihm kommen.

Der Glaube, der rettet

Er sah die Frau an und bestand darauf, zu erfahren, wer ihn angerührt habe. Da erkannte sie, dass sie nicht im Verborgenen bleiben konnte. Also trat sie zitternd aus der Menge und warf sich ihm zu Füßen. Unter Tränen der Dankbarkeit erzählte sie ihm vor allen Leuten, warum sie sein Gewand berührt hatte und dass sie sofort gesund geworden sei. Sie fürchtete, ihre Berührung seines Gewandes sei anmaßend gewesen — aber Jesus sagte kein Wort der Kritik. Er sprach nur Worte der Zustimmung; sie kamen aus einem Herzen der Liebe, erfüllt von Mitgefühl für menschliches Elend. „Meine Tochter“, sagte er freundlich, „dein Glaube hat dir geholfen. Geh hin in Frieden!“ (Lukas 8,48) Wie wohltuend diese Worte für sie waren! Nun minderte die Furcht, sie könnte ihn beleidigt haben, nicht mehr ihr Glück.

Mitläufer gehen leer aus – glaube ich, dass Jesus mein persönlicher Erlöser ist?

Die neugierige Menge, die sich um Jesus drängte, erhielt keine neue Lebenskraft; nur die leidende Frau, die ihn im Glauben berührte, wurde geheilt. So unterscheidet sich auch in geistlicher Hinsicht der beiläufige Kontakt von der Berührung im Glauben. An Christus nur als den Heiland der Welt insgesamt zu glauben, kann niemals die einzelne Seele heilen. Der Glaube, der den Menschen rettet, ist nicht nur die Zustimmung zur Wahrheit des Evangeliums. Nur das ist der wahre Glaube, der Christus als persönlichen Erlöser annimmt. Gott gab seinen eingeborenen Sohn, damit ich, wenn ich an ihn glaube, „nicht verloren werde, sondern das ewige Leben habe“. (Johannes 3,16)

Wie wahrer Glaube aussieht

Wenn ich zu Jesus komme, muss ich gemäß seinem Wort glauben, dass ich seine errettende Gnade erhalte. Das Leben, das ich dann lebe, werde ich „im Glauben an den Sohn Gottes leben, der mich geliebt und sich selbst für mich dahingegeben hat“. (Galater 2,20)
 Viele halten den Glauben für eine bloße Meinung. Aber rettender Glaube ist eine Interaktion, bei der diejenigen, die Christus annehmen, ein Bündnis mit Gott eingehen. Ein lebendiger Glaube bedeutet einen Zuwachs an Lebendigkeit und ein festes Vertrauen, das die Seele durch die Gnade Christi zu einer siegreichen Macht werden lässt.
Der Glaube ist sogar mächtiger als der Tod. Wenn man die Kranken dazu bringen kann, ihre Augen im Glauben fest auf den Heil wirkenden Gott zu richten, werden wir wunderbare Folgen sehen. Es wird dem Körper und der Seele Leben bringen.“ 1)

Das eben Gelesene ist eine Begebenheit, die uns in der Heiligen Schrift, der Bibel, berichtet wird. Wir finden sie im Evangelium nach Matthäus, Kapitel 9 ab Vers 18 oder im Evangelium nach Markus, Kapitel 5 ab Vers 21 oder nach Lukas, Kapitel 8 ab Vers 40.

Unsere Chance?

Das Vertrauen dieser Frau wurde belohnt.

Sie hatte eine Chance von 50:50, geheilt zu werden. Sie entschied sich, dem, was sie über Jesus Christus gehört hat, und seinem liebevollen Wesen zu vertrauen. Genau betrachtet ist unsere Chance genau gleich groß, wenn wir glauben, dass die Heilige Schrift, die Bibel die Wahrheit ist. Es steht 50:50. Entweder die Aussagen über Jesus Christus stimmen oder sie stimmen nicht. Was, wenn ich der Bibel vertraue und einfach einmal annehme, dass das die Wahrheit ist, was ich da lese. Dann habe ich bis auf ein paar Minuten, die mich diese Überlegung gekostet hat, nichts zu verlieren. Auf der anderen Seite aber habe ich die Möglichkeit, ungeahnt viel zu gewinnen, wenn ich dem vertraue, was in der Bibel steht. Es kommt auf einen Versuch an: Was ich tun muss?

Selbst in der Bibel nachlesen
 
Beginnen Sie im Markus - oder Lukasevangelium (- siehe Inhaltsverzeichnis der Bibel)! Dort lernen wir den kennen, der unser Leben am besten kennt und die Macht hat uns glücklich zu machen. Geben Sie Jesus eine Gelegenheit in Ihrem Leben!  Vertrauen Sie ihm!

Der „moderne Mensch“ hat oft nicht mehr sehr viele Berührungspunkte mit dem Gott der Bibel. Der christliche Glaube wird im Alltag nicht mehr so häufig wahrgenommen. Und doch kann man sich entscheiden, diesem Gott zu vertrauen.

Wie mache ich das? Nun, wenn Sie jemandem vertrauen wollen, dann müssen Sie erst einmal davon überzeugt sein, dass er existiert. Es gibt da drei Entscheidungshilfen.
1.    Sie können erkennen, dass es einen Gott gibt, der alles geschaffen hat, wenn Sie die Wunder der Welt anschauen. Dabei einfach die überall verbreitete Information, dass sich alles, was man sieht, aus dem Chaos entwickelt haben soll, einmal in Frage stellen.
2.    Sie können die Bibel lesen. Dort wird uns Gott vorgestellt. Wir lesen dort, wie Gott ist und werden erkennen: „Gott ist Liebe.“ Und nicht nur das. Wenn wir genau hinschauen, finden wir auch, wie wir sind, warum wir so sind, und wie Gott uns hilft, wieder ganz heile zu werden.
3.    Sie können mit Gott Kontakt aufnehmen. Sprechen sie ihn einfach an. Wenn Sie es ernst meinen und ihm Ihr Herz ausschütten, stellen Sie es ihm doch einfach frei, sich Ihnen persönlich zu zeigen, wann und wie ER will.

Wir vom Newstartcenter wissen aus Erfahrung: Mit diesem Gott zu leben und ihn dabei kennen zu lernen ist befreiend, spannend und das Glück.

ABER

Aber nicht jeder, der vertrauensvoll zu Gott kommt und um Gesundheit betet, wird körperlich gesund! Gott steht über den Umständen unseres Lebens und sieht natürlich klarer als wir, was für uns am Besten ist.

Gottes Ziel ist höher!

Er will uns nicht immer körperlich gesund machen. Vielleicht will er damit erreichen, dass wir ihn um so intensiver suchen und wirklich kennen lernen. Er hat Größeres vor.

In einer Not kann sich unser Charakter zum Positiven verändern, wenn wir Jesus Christus vertrauensvoll ALLES überlassen. ER kann mehr daraus machen, als wir uns vorstellen können. Wir sollen ganz heil werden, also auch in unserem Wesen.

Aus diesem Grund ist Jesus Christus damals auf die Welt gekommen, ist jetzt im Himmel und setzt alles in Bewegung, damit wir Grund haben uns zu freuen, weil wir das wahre Leben in der Gemeinschaft mit Gott gefunden haben. Jesus Christus ruft uns auf zu vertrauen:

Im Evangelium des Johannes finden wir im 14. Kapitel in den ersten drei Versen diese Worte von Jesus:

1 Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
2 In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten?
3 Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

Gottes Ziel ist wahrhaft höher.

Gott sagt in seinem Wort, der Bibel: "Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, will ich mich von euch finden lassen." (Buch Jeremia, Kap. 29, Verse 13+14a), eine von vielen Versprechen oder Verheißungen für uns.

Wir laden Sie ein: Probieren Sie es doch einfach aus!

Wenn Sie wollen, können Sie hier auch in einem Video mehr erfahren, wie Gott ist.

Auf dem folgenden Link gibt es außerdem noch viele Erfahrungsberichte und Gedanken zum Thema Glauben und Vertrauen: www.gotterfahren.info

Vertrauen tut gut, Sie haben es hoffentlich schon erlebt. Steigen Sie ein in eine neue, tiefere Dimension. Wir laden Sie ein: Vertrauen Sie dem Gott der Bibel!

1) White, E. G.: The Ministry of Healing. Mountain View, California: Pacific Press Publ. Ass., 1905, S. 59ff, nach: Auf den Spuren des großen Arztes, Lüneburg: Advent-Verlag, 1999, S.38ff (textlich dem Original gemäß leicht verändert, Zwischenüberschriften eingefügt)