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Dienstag, 09. Juni 2026

Lunge und Atmung - Wissenswertes

Lunge und Atmung - Wissenswertes

Welche Rolle spielt die Atmung und die Qualität der Luft für unsere Gesundheit? Welche Umstände, die Einfluss auf unsere Versorgung mit frischer Luft haben, sollten wir verbessern? Grundregeln für die Versorgung mit Lebensenergie.

Wie kann ich dafür sorgen, dass ich immer genug frische Luft habe? Atemtechnik, Kleidung, Körperhaltung, Umgebung, tägliche Gewohnheiten, Ziele im Leben, Stimmung, körperliche Belastung und Bewegungsmuster – all das und noch mehr beeinflusst unsere Versorgung mit der lebensnotwendigen frischen Luft. Sich darüber zu informieren und nachzudenken, braucht zwar Zeit. Aber es gibt viele Vorteile, wenn man darauf achtet und sich auf diesem Gebiet gute Gewohnheiten angewöhnt. Man wird glücklicher, zuversichtlicher und fitter.

Richtiges Atmen für die Gesundheit

"Die Gesundheit des ganzen Körpers hängt von der gesunden Tätigkeit der Atmungsorgane ab. ...

Um gesundes Blut zu haben, müssen wir richtig atmen. ...

Die Lunge benötigt zu ihrer Tätigkeit reine Luft. ...

Die Stärke des Organismus hängt in großem Maße davon ab, wie viel frische, reine Luft ihm zugeführt wird. Ist die Lunge eingeengt, so ist auch die Menge des aufgenommenen Sauerstoffs beschränkt. Das Blut ist verunreinigt, und Krankheit ist die Folge. ... 

Wenn die Lunge eingeengt wird, kann sie sich nicht voll entfalten. Ihre Kapazität verringert sich, und es ist ihr unmöglich, genügend Sauerstoff aufzunehmen. Die Bauchmuskeln haben die Aufgabe, die Lunge in ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Hat die Lunge volle Bewegungsfreiheit, so kann man beobachten, dass der Hauptteil der Atmung von der Bauchmuskulatur getätigt wird. ... "1)

Aufrechte Haltung und passende Kleidung

Um genügend Platz für die Lunge beim Einatmen zu haben, ist eine möglichst aufrechte Körperhaltung wichtig. Manche Menschen benötigen Muskeltraining um die aufrichtenden Muskeln zu trainieren und eine fortlaufende Erinnerung, sich gerade zu halten. Eventuell ist auch physiotherapeutische Unterstützung nötig, um eine eventuell vorhandene Fehlhaltung zu korrigieren. Außerdem kann man mit Atemübungen das bewusste tiefe Atmen erlernen und unterstützen. 

Auch die Art der Kleidung beeinflusst, wie gut das Einatmen gelingt. Enge Kleidungsstücke behindern eine freie Entfaltung des Brustkorps bzw. des Bauchraumes. Hosen oder Oberteile sollten nicht zu eng anliegen, auch wenn die figurbetonte Mode oft etwas anderes propagiert. Dabei geht es nicht darum einen bestimmten Kleidungsstil zu empfehlen, sondern auf eine gefällige, aber nicht einengende Passform zu achten.

Gesunde Luft bevorzugen

Wesentlich für die Erhaltung der Gesundheit ist auch die Qualität der eingeatmeten Luft.

"Viele gestatten, dass pflanzliche Abfälle irgendwo auf ihrem Grundstück herumliegen ... Aus diesen verfaulten Substanzen steigen fortwährend Gase empor, die die Luft vergiften. Indem man diese unreine Luft einatmet, wird das Blut angegriffen und der ganze Körper erkrankt.

Viele Familien haben unter schmerzhafter Bronchitis zu leiden oder an Lungen- oder Leberkrankheiten, die sie sich durch eigenes verkehrtes Verhalten zugezogen haben. ... Sie halten Fenster und Türen geschlossen und fürchten, sich zu erkälten, wenn auch nur ein Spaltbreit offenbleibt, um die frische Luft hereinzulassen. Sie atmen die gleiche Luft wieder und wieder ein bis diese völlig von den giftigen Verunreinigungen durchdrungen ist, die ihr Körper durch Lunge und Poren ausscheidet. ...

Frische Luft würde das Blut beleben und ihm eine helle, frische Farbe verleihen. Sie allein kann es reinhalten und jedem Teil des Organismus Leben vermitteln. ...

Bewegung am Morgen, ein Spaziergang in der frischen, belebenden Himmelsluft oder das Kultivieren von Blumen, Früchten und Gemüse ist notwendig zur gesunden Blutzirkulation. Es ist der sicherste Schutz gegen Erkältungen Husten oder Blutandrang zum Kopf, gegen Entzündungen der Leber, Nieren, der Lunge und hundert anderen Krankheiten. ...

Ein Spaziergang, selbst im Winter, würde der Gesundheit mehr dienen als alle Medizin, die der Arzt verschreiben mag. ... Die Vitalität, die der Gesundheit so förderlich ist, wird zunehmen. Die Lunge wird die notwendige Betätigung finden; denn es ist nicht möglich, sich der frischen Luft eines Wintermorgens auszusetzen, ohne die Lunge auszudehnen. ... 

Die Kraft des Organismus hängt in großem Maße von der Menge reiner Luft ab, die ihm zugänglich gemacht wird. ... 

In der Abendkühle mag es notwendig sein, sich durch zusätzliche Bekleidung vor Frösteln zu schützen; aber die Lunge sollte die Gelegenheit bekommen, sich mit frischer Luft zu füllen. ..."1)

Es lohnt sich, über die Luft, dieses unsichtbare, selbstverständlich vorhandene Gasgemisch nachzudenken. Es macht nämlich einen großen Unterschied für unser Wohlbefinden, unsere Leistungsfähigkeit und unsere Gesundheit, welche Art Luft wir atmen. Frische Luft zu beschreiben oder zu definieren ist gar nicht so einfach. Am besten ist es, Sie probieren es aus: Sollten Sie sich in einer Stadt oder in unangenehm riechender Umgebung befinden, versuchen Sie einmal sich in eine ländliche Gegend zu begeben, am besten in einen Wald. Dort merken Sie bestimmt beim Verlassen Ihres Fahrzeugs oder Ihrer Unterkunft den besonderen Geruch von frischer Luft -natürlich nur dann, wenn Sie nicht dem Geruch von tierischen Exkrementen ausgesetzt sind, der "typischen Landluft". 

"Obwohl Reiseberichte das Gegenteil behaupten, gibt es auf unserem Planeten wahrscheinlich nirgends mehr eine ideale Atmosphäre. Allerdings ist es an manchen Orten besser als an anderen."2)

In unseren Ländern hier in Mitteleuropa gibt es zwar bereits eine Vielzahl Bemühungen, die Luftverschmutzung zu beschränken. Es wurde auch schon eine Menge im Vergleich zu früheren Jahren erreicht. Und inzwischen ist es für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit, dieses Anliegen auch durch unser persönliches Verhalten zu unterstützen.

Trotzdem müssen wir damit leben, dass wir häufig von verbrauchter oder gar verschmutzter Luft umgeben sind. Wir können aber persönlich einiges tun, um unseren Körper mit möglichst frischer und sauberer Luft zu versorgen.

Wir wünschen Ihnen. dass Sie am eigenen Körper erleben werden, wie wohltuend das Atmen von frischer Luft ist. Lernen Sie Lebensfreude, Mut, Tatendrang und Lebenskraft atmen!

Die Luft, die uns umgibt

Unsere bodennahe Luft ist ein Gemisch von Gasen; unsichtbar zwar, aber deswegen nicht weniger wichtig. Für die Erhaltung des Lebens ist sie in der Regel genau richtig zusammengesetzt:

  • etwa 78% Stickstoff
  • etwa 21% Sauerstoff
  • etwa   1% Wasserdampf
  • und noch kleinere Anteile an Kohlendioxyd und anderen Gasen

Die Autoren von "Eine gesunde Lebensweise - Medical Wellness - mit NEWSTART®- Plus", Dr. med Manfred Heide, Dr. med. Marwin H. Heide, MPH und Dr. med. Michaela Heide-Fassbender erklären, welche Auswirkungen das für uns hat.

"Warum besteht unsere Luft aus diesem Gemisch?

Obwohl Sauerstoff lebensnotwendig ist, kann der Mensch nicht lange von reinem Sauerstoff leben, weil dieser seine Lungen reizt. Bei ungenügender Sauerstoffversorgung allerdings werden die Nerven angespannt, die Verdauung verzögert, Giftstoffe im Körper zurück gehalten, Blut nicht genügend gereinigt, Magen und Leber erschlaffen in ihrer Funktion und die Gehirnfunktion wird getrübt."3)

Das bedeutet: Luft, die ausreichend Sauerstoff enthält

- entspannt die Nerven

- fördert die Verdauung

- fördert die Reinigung des Körpers von innen

- regt innere Organe zur Tätigkeit an und

- schafft klarere Gedankengänge

Bekommen Sie gerade jetzt frische Luft? Tun Sie etwas dafür!

"Wer in geschlossenen Räumen tätig ist, wundert sich früher oder später über das immer häufigere Erlahmen seiner Spannkraft, die rasche Ermüdung und nachlassende Arbeitslust. Er sucht die Ursache auf allen möglichen Gebieten und vergisst, dass diese Erscheinungen nicht selten in der unzureichenden Versorgung seines Körpers mit Sauerstoff begründet sind. Einerseits fehlt frische Luft infolge Mangel an Bewegung im Freien, andererseits haben wir verlernt richtig zu atmen."4)

Unsere Atmung

Atmung ist ein automatischer Vorgang; er wird durch das Atemzentrum im Gehirn gesteuert. [Wir atmen meist durch die Nase ein und aus, soweit uns das möglich ist. Die Nasenatmung ist der Atmung durch den Mund vorzuziehen. Und das hat mehrere Gründe.] ... Schon die Schleimhäute der Nase reinigen die Luft von Staub, Fremdstoffen und unter Umständen auch Krankheitserregern. Die Luft wird außerdem in der Nase angewärmt und angefeuchtet. Über die Luftröhre gelangt die Luft dann weiter in die Bronchien, die rechts und links in die beiden Lungenflügel abzweigen. In den Lungen verzweigt sich jede dieser Bronchien wie die Wurzeln eines Baumes, bis die Kanälchen so eng werden, dass sie mit bloßen Augen nicht mehr erkennbar sind. Denn diese sogenannten Bronchiolen enden in traubenähnlichen Gebilden (Alveolen). Diese eigentlichen "Atemkammern" der Lunge, die Lungenbläschen, werden jedes netzartig von einem dichten Blutgefäßknäuel, den Blutkapillaren, umsponnen. Hier vollzieht sich der eigentliche Auftrag der Lunge. Durch die hauchdünne, nur vierhundertstel Millimeter starke, für das Gas durchlässige Wand der Bläschen und Äderchen hindurch erfolgt nach physikalischen Gesetzen ein wechselseitiges Hindurchtreten der Gase.

Der wichtigste Muskel für unsere Atmung ist das Zwerchfell. Es trennt gewölbeartig den Brustraum vom Bauchraum. Beim Einatmen schiebt sich das Zwerchfell in den Bauchraum hinein. Deshalb wird die Zwerchfellatmung auch als Bauchatmung bezeichnet. Durch diese Atmung gelangt sehr viel Luft in die Lunge; sie gilt deshalb auch als die gesündeste Atemtechnik. Im Gegensatz hierzu steht die sogenannte Brust- oder Schulteratmung. Hier hebt sich lediglich der Brustkorb mit Hilfe der Rippenmuskulatur. Bei dieser Atmung wird viel weniger Sauerstoff aufgenommen, wodurch das Herz stärker beansprucht wird. Um nämlich ausreichend Sauerstoff in den Körper zu pumpen, muss das Herz häufiger schlagen.

Wenn man bedenkt, dass ein erwachsener Mensch in 24 Stunden etwa 500 bis 700 Liter Sauerstoff benötigt, so erscheint es fast unglaublich, dass dies alles von den winzigen Lungenbläschen aufgenommen werden soll und kann. Dieses "Problem" wurde bei der Organgestaltung durch eine wahrhaft riesenhafte Organflächenvermehrung "gelöst". Rund 350 Millionen Lungenbläschen birgt das luftgefüllte und dadurch "schwammig" anmutende Lungengewebe. Durch diese Aufteilung wird eine gesamte innere Atemfläche von rund 100 Quadratmetern geschaffen. Im Vergleich hierzu beträgt die Hautoberfläche eines Menschen - abhängig von Alter und Gewicht -  nur ein bis zwei Quadratmeter. ... 

Es ist erstaunlich, dass die Luft sogar in körperlicher Ruhigstellung bei nur etwa 16 Atemzügen pro Minute mit einer Geschwindigkeit von 80 Stundenkilometern durch die Luftwege rast. Wenn man hustet oder niest, sind es sogar 1.200 Stundenkilometer... Wenn wir Luft einatmen, dringen die Sauerstoffmoleküle durch die dünne Membranwand der Lungenbläschen und gehen in das Blut über. Hier in den Lungenbläschen vollzieht sich also die Bindung des lebenswichtigen Sauerstoffs an das Blut und gleichzeitig die Abgabe der vom Blut aus dem Körper herantransportierten Kohlensäure, die wir [in Kohlendioxid umgebaut] ausatmen. ..."

Was behindert unsere Atmung?

Es sind nicht nur exogene (von außen bedingte) Faktoren, welche uns das Atmen erschweren und manchen Atemzug zur Last werden lassen. Wir selbst können die endogenen Faktoren sehr wohl selbst zu einem nicht unerheblichen Anteil mit beeinflussen, um wieder richtig durchatmen zu können. ... Nikotin mit allen negativen Auswirkungen ist den meisten durch die Medien bereits hinreichend bekannt. Ergänzend sei erwähnt, dass durch das Rauchendas feine Flimmerepithel in den Atemwegen unwiederbringlich zerstört wird. Diese Flimmerhärchen haben normalerweise die Eigenschaft, in einen gesunden Organismus eingedrungene Fremdkörper wieder Richtung Mund zu beförder, wo sie dann in aller Regel auch erfolgreich abgehustet werden können. Ein Raucherhustenklingt deswegen so grausig und ist häufig unproduktiv, weil diese Flimmerhärchen durch Rauchen oft über weite Strecken der Atemwege zerstört sind und ein Weitertransport auch vo kleinsten Fremdkörpern nur noch sehr schwer oder überhaupt nicht mehr möglich ist. Auch Alkohol wirkt atemreduzierend und beeiträchtigt die Durchblutung ganz allgemein.

Zu wenig Flüssigkeit verlangsamt neben vielen anderen Körperfunktionen auch den Gasaustausch in der Lunge mit den genannten negativen Folgen. Ebenso sind Übergewicht, beengende Kleidung und eine schlechte Körperhaltung, sowie überwiegend sitzende Tätigkeiten häufig weitere Gründe für Probleme mit der Lunge und der Atmung."5)

Auswirkungen auf unser Denken, Empfinden und Lernen

Wir hoffen, Sie haben die Möglichkeit, sich regelmäßig in möglichst unberührter Natur zu bewegen. Die frische Luft einzuatmen und die Umgebung als Geschenk unseres Schöpfers zu genießen, belebt unsere Zellen, besonders unser Gehirn. Probieren sie es einfach aus! Sie werden sehen: Die Lasten des Lebens erscheinen nicht mehr so schwer, ungute Gefühle weichen. Wir werden dankbarer und zufriedener an der frischen Luft in der Natur.

Natürlich hilft das allein manchmal auch nicht, dann sind die Sorgen zu groß, die Gedanken zu trübe. Wenn Sie es interessiert, was NEWSTART in diesem Fall noch raten kann, klicken Sie hier.

Es gibt natürlich auch Lebensumstände, bei denen man leider nicht in der Lage ist, sich (hoffentlich regelmäßig) in der Natur zu bewegen. Dann lesen Sie bitte einfach weiter, um zu erfahren, wie Sie trotzdem mehr frische Luft bekommen.

Unser Gehirn ist abhängig von frischer Luft

Besonders unsere Gehirnzellen profitieren nämlich von ausreichend Sauerstoff in der frischen Luft. Denn unser Gehirn ist in besonderem Maß vom Sauerstoff abhängig. Der Gehirnstoffwechsel benötigt etwa 20 Prozent des gesamten vom Körper aufgenommenen Sauerstoffs. Dabei macht das Gehirn nur 2 Prozent der Körpermasse aus.

Wenn wir ausreichend frische Luft mit Sauerstoff bekommen, werden die Gedanken klarer und frischer. 

Wir können uns Dinge besser merken, vorausgesetzt unser Blutzuckerwert ist nicht zu niedrig und wir haben auch genügend Wasser getrunken. (Wie viel ist dafür genug? Sie können es hier erfahren!)

Wenn Sie gut schlafen und träumen wollen, sorgen Sie für Frischluftzufuhr während der Nacht. Ein Spaziergang am Abend hilft beim gedanklichen Abschalten und Entspannen, denn er erhöht die Sauerstoffkonzentration ebenso. Und noch ein Tipp: Überlegen Sie sich dabei mindestens 10 Gründe, wofür Sie an diesem Tag dankbar sein können. (Es ist eine gute Übung, jeden Tag 10 neue Gründe zu finden! - Notieren Sie sie anschließend in ein Notizbuch, erzählen Sie es jemandem oder schreiben Sie uns die Gründe Ihrer Zufriedenheit. Dieses Mitteilen verstärkt die froh machende Wirkung noch einmal.

Eine dankbare Grundhaltung fördert Gesundheit und Wohlbefinden!

Wofür können Sie dankbar sein? Atmen Sie die Frische ein und spüren Sie die Freude, dass Sie leben dürfen. Hier erfahren Sie etwas darüber, ob und wie Sie richtig atmen können: Richtiges Atmen - neue Lebensfreude

Wichtige Entscheidungen, um an frische Luft zu kommen

1. Mein Lebensraum

"Gesundheit ist das wertvollste Gut, gleich nach dem Leben. Um gesund zu bleiben, muss man manchmal wichtige Entscheidungen treffen. Zum Beispiel könnten Sie aus einer stark verschmutzten Großstadt in ein Gebiet ziehen, wo man noch einigermaßen frische Luft bekommt. ... Vielleicht ist es Ihnen nicht möglich, in den Schwarzwald zu ziehen oder in das Alpenvorland oder an die Nordsee. Aber Sie können in einen Vorort umziehen, wo es mehr Pflanzenbewuchs gibt und weniger Verkehr.

2. Meine Wohnung

Wo immer Sie wohnen - lassen Sie die Luft zirkulieren! Öffnen Sie die Fenster weit und lassen Sie die Luft herein - wenn nicht gerade Smog-Alarm ist. Auch im Winter sollten die Fenster zum Lüften aufgemacht werden. Lieber kühle Luft mit Sauerstoff als erstickende warme Luft.

3. Mein Schlafzimmer

Am wichtigsten ist die Durchlüftung des Schlafzimmers: Nachts sollten fast während des ganzen Jahres die Fenster geöffnet sein. Im Winter ist eine indirekte Lüftung günstiger. Öffnen Sie das Fenster im Badezimmer oder in einem angrenzenden Raum. Vermeiden Sie direkten Luftzug.6)

Für die kalten Tage gilt: Um nicht so viel Wärme an die Umgebung zu verlieren, geschieht die Lüftung der Räume durch Stoßlüftung. Das bedeutet: Sie öffnen die Fenster für kurze Zeit weit, und zwar so lange, bis die Luft wieder frisch riecht. Die Fenster über lange Zeit nur zu kippen, bedeutete einen ständigen unnötigen Wärmeverlust.

In Häusern mit maschinell/elektronisch gesteuerter Luftzufuhr sollten Sie überprüfen, ob die Frischluftversorgung der Wohnräume funktioniert. Dazu einfach mindestens einmal pro Woche mehrmals täglich vor die Tür gehen und vergleichen, ob die Umgebungsluft frischer riecht. Ist das der Fall, sollten Sie die technischen Möglichkeiten prüfen, um mehr Außenluft ins Haus zu bekommen.

Funktioniert die Belüftung nicht ausreichend, bleibt nur, sich so oft wie möglich in die Natur zu begeben um dort ihren Zellen frische Luft zur Verfügung zu stellen und damit Lebensstoff.

- Sorgen Sie also nach Ihren Möglichkeiten für frische Luft in Ihrer Umgebung.

- Wenn Sie in einer Stadt wohnen, denken Sie doch einmal darüber nach, ob Sie nicht auf das Land umziehen können. Suchen Sie einen Platz, wo die Luftverschmutzung natürlicherweise noch gering ist.7) Ihre anderen Lebensumstände (Familie, Freunde, Arbeit,...) müssen Sie natürlich dabei auch bedenken. Aber die frische Luft ist nicht der einzige gute Grund für solche Überlegungen (Denken sie an die Ruhe, weniger Anonymität (Einsamkeit), natürlichere Umgebung ...)

- Machen Sie vorzugsweise täglich einen kräftigen Spaziergang, wobei Sie für mindestens zwanzig Minuten so zügig wie möglich gehen und dabei langsam und tief ein- und kräftig ausatmen. Wenn Sie in der Stadt leben, versuchen Sie  es außerhalb der Stadt oder wenigstens in einem Park. Probieren Sie es einfach aus und erleben Sie, wie sich Ihr Wohlbefinden verbessert und wie beruhigend die natürliche Umgebung auf Sie wirkt. Sie werden staunen, dass Sie sich besser fühlen, wie Sie besser lernen können, und feststellen, dass manche Lebenslast leichter zu ertragen ist.

Beginnen Sie in dieser Woche damit! Wagen Sie den Neuanfang - NEWSTART eben :-)

1) White, Ellen G.: Gesundes Leben. Freiamt: Newstartcenter, 2024, S. 158f

2) Foster, Vernon W., M.D.: Natürlich gesund Leben mit Newstart®. Wien: TopLife-Wegweiser Verlag GmbH, 2010, S. 141

3) Heide, Dr. med. Manfred / Heide, Dr. med. Marwin H.,  / Heide-Fassbender, Dr. med. Michaela: Eine gesunde Lebensweise - Medical Wellness - mit NEWSTART®- Plus. Leipzig: Engelsdorfer Verlag, 2014, S. 285 [Hervorhebungen durch Newstartcenter]

4) ebd., S. 287

5) ebd., S. 290ff

6) Foster, Vernon W., M.D.: Natürlich gesund Leben mit Newstart® . Wien: TopLife-Wegweiser Verlag GmbH, 2010, S. 141

7) Karten zur Luftqualität Deutschland, Karten für die Schweiz, Informationen Österreich


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